SOLACE 2024: Aufbau von Resilienz gegen "Klima-Angst"
Vom 2. bis 11. September 2024 fand der Jugendaustausch SOLACE im Ökodorf Grain & Sens in Boffres, Frankreich, statt.
SOLACE, was für "Strengthening Our Lives Amidst Climate-related Ecological Challenges", also die Stärkung unseres Lebens angesichts klimatischer und ökologischer Herausforderungen steht, zielte darauf ab, innerhalb der Gruppe die sogenannte "Öko-Resilienz" zu fördern. Das Programm war inspiriert von Joanna Macys "The Work That Reconnects", das darauf abzielt, ökologische Sorge in kollektive Stärke und proaktives Umweltengagement zu verwandeln. Auf dieser gemeinsamen Reise arbeiteten die Teilnehmenden daran, Resilienz angesichts der Herausforderungen der modernen Welt aufzubauen.
Während der Woche folgte eine Gruppe von 20 Teilnehmern aus Frankreich, der Slowakei, den Niederlanden und Deutschland einem Programm, das mit Achtsamkeits- und Meditationsworkshops, Gesprächskreisen, Naturspaziergängen, (Selbst-)Reflexion, Gartenarbeit sowie Netzwerk- und Communitybuilding gefüllt war. Open-Space-Sitzungen boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über Ressourcen und Fähigkeiten auszutauschen, was das gemeinsame Lernerlebnis weiter bereicherte und tiefere Verbindungen innerhalb der Gruppe stärkte.
EcoDocu 2024 - Trainingskurs in Barcelona (Spanien)
Social Community Theater - Trainingskurs in Rabka-Zdrój (Polen)
Wie können Theater und Kunst dazu beitragen, eine starke Gemeinschaft aufzubauen und sozialen Wandel zu fördern? Dieser Frage hat sich der Trainingskurs „Social Community Theater" gewidmet. Vom 01. - 08. Juli 2023 wurden zwei Teilnehmende von EuroYouth nach Polen entsendet. Der Schwerpunkt des Kurses lag auf Improvisations- und Kontakttheater, das auf den Elementen Spiel und Geschichtenerzählen basiert. Diese beiden Säulen werden als Instrumente für den Aufbau inklusiver, sozialer Beziehungen und informeller Bildung betrachtet. Der Kurs wurde entwickelt, um die Teilnehmenden zu befähigen, künstlerische Methoden zu nutzen und durch Theater soziale Veränderungen herbeizuführen.
Das Theaterspiel basiert dabei auf den gemeinsamen Erfahrungen der Teilnehmenden. Durch Spiele und Geschichtenerzählen können die Teilnehmenden eine Gemeinschaft aufbauen, in der niemand verurteilt wird, sondern alle aktiv teilnehmen. Diese spielerische Herangehensweise ermöglicht es wichtige soziale Konzepte wie Geschlechtergleichheit, Inklusion, Toleranz, Empathie und Respekt vor Regeln zu verinnerlichen. Am ersten Kurstag legten wir die Regeln für unser gemeinsames Beisammensein fest. Die Methodik des Kurses umfasste verschiedene Spiele aus der Theaterpädagogik, an denen alle teilnehmen konnten. Auch die Teilnehmenden selbst konnten Workshops anbieten und ihr Wissen mit dem Kurs teilen. Besonders war auch der internationale Abend, bei dem jeder Leckereien aus seinem Heimatland vorstellen konnte. Ein Ziel des Kurses war es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, selbst kleine künstlerische Projekte zu entwickeln. Durch diese Initiativen sollten die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, das Gelernte in die Praxis umzusetzen und sozialen Wandel im eigenen Umfeld voranzutreiben.
Der Trainingskurs „Social Community Theater" war für die von EuroYouth entsendeten Teilnehmenden ein echter Glücksgriff. Sie hatten viel Spaß und eine wertvolle Gelegenheit, die Kraft des Theaters für sozialen Wandel und den Aufbau einer starken Gemeinschaft zu erkunden.
Internationale Jugendbegegnung "Grow" in Armavir (Armenien)
Vom 02.-11. August 2021 ging es auf ins Abenteuer Armenien. 30 Teilnehmende aus Deutschland, Armenien, Georgien, Tschechien und Estland kamen in der Kleinstadt Armavir zusammen, um sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Mit welchen Umweltproblemen haben ihre Heimatländer zu kämpfen ? Welche Nachhaltigkeits-Strategien verfolgen diese? Und wie kann im privaten Umfeld das Leben ökologischer gestaltet werden ?
Neben eingeladenen Gast-Trainern leiteten die Teilnehmenden auch selbst Workshops zu verschiedenen Themen an. Ein Highlight war der Besuch des Bürgermeisters von Armavir, um ihn zur lokalen Umweltsituation zu befragen, sowie das Pflanzen vieler Bäume im Stadtpark. Natürlich kam auch der interkulturelle Aspekt nicht zu kurz. Jeden Abend durfte ein Länderteam das Programm planen, mit nationalem Essen, Tanz, Musik und Spielen. Außerdem gab es Ausflüge in eine lokale armenische Töpferei sowie in das szenisch gelegene Kloster Geghard und in die pulsierende Hauptstadt Yerevan.
Internationale Jugendbegegnung "The Project's Journey" in Łeba (Polen)
Direkt an der polnischen Ostseeküste fand vom 21.08. bis 02.09.2020 der Jugendaustausch „The Project’s Journe“ statt – mit jeweils 12 Teilnehmenden aus Deutschland, Polen, und Italien. Die 36 Teilnehmenden im Alter von 16 bis 26 wollten ihr Wissen und ihre Fähigkeiten erweitern, um zukünftig selbst internationale Projekte ins Leben rufen zu können.
Das Projekt war inhaltlich in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil lernten die 36 Teilnehmenden den Prozess des Design-Thinkings über mehrere Tage hinweg kennen. Im zweiten Teil bildeten die Teilnehmenden Experten-Teams zu den Themen Fotografie, Film, Social Media und Public Speaking. Zu diesen Themen erarbeiteten sie Workshops, die sie mit der gesamten Gruppe durchführten, um ihr Wissen weiterzugeben. Neben den intensiven Gruppenphasen gab es auch genügend Freizeit am Strand und interkulturelle Abende, sowie Zwischenstopps in Danzig und Warschau auf der An- und Abreise.
Einen
Eindruck vom Projekt findest du in diesem kurzen Dokumentarfilm: https://fb.watch/drqbioaq45/
Internationale Jugendbegegnung "The Power of Sports" in Karlsbad (Deutschland)
Vom 26.08.-03.09.2019 fand in Spielberg auf dem Gelände des Kreisjugendwerks AWO Karlsruhe-Stadt unsere erste eigens organisierte internationale Jugendbegegnung zum Thema „The Power of Sports“ statt. Insgesamt 25 junge Menschen im Alter von 18-30 Jahren aus den Ländern Deutschland, Spanien, Marokko, Armenien und der Türkei kamen zusammen.
Die jungen Erwachsenen konnten viele praktische Aktivitäten wie klettern, wandern, Zumba, Rope Skipping, Kickboxen oder Einrad fahren kennenlernen und ausüben. Darüber hinaus diskutierten wir in Workshops über soziale, kulturelle und persönliche Vorteile eines aktiven Lebensstils. Auch der interkulturelle Austausch zwischen den Teilnehmenden sowie mit der lokalen Bevölkerung stand im Mittelpunkt.
Der Jugendaustausch war für alle eine sehr schöne, den Horizont erweiternde Erfahrung, die dank der finanziellen Förderung durch die EU im Rahmen des Programms Erasmus+ möglich war.
Internationale Jugendbegegnung "Social Theater for Europe" in Purchena (Spanien)
Vom 09-17.07.2019 fand in dem kleinen spanischen Dorf Purchena die internationale Jugendbegegnung „Social Theater for Europe“ statt. Als Partnerorganisation entsendete EuroYouth 5 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland. Neben Deutschland und Spanien waren auch Italien, Bulgarien und die Türkei vertreten. Die insgesamt 34 Teilnehmenden hatten ein volles Programm. In Theaterworkshops lernten sie die Form des Social Theaters kennen. Kern davon ist, gesellschaftliche Themen durch das Medium Theater darzustellen und das Publikum aktiv einzubeziehen. So können die Szenen und deren Themen besprochen werden sowie mehrfach wiederholt, um alternative Lösungen auszuprobieren. Auch der interkulturelle Austausch und die Vorzüge des Reisens kamen nicht zu kurz – neben interkulturellen Abenden gab es Ausflüge nach Cela, in das Andalusian Youth Institute in Almería, und an den Strand. Das Highlight unserer Teilnehmenden war die Aufführung des Social Theaters vor lokalem spanischen Publikum, das sich rege an der Diskussion und Lösungsfindung beteiligte.
Einen Eindruck der Jugendbegegnung bekommst du in dieser Zusammenstellung aus Fotos und Videoclips: https://www.youtube.com/watch?v=fGNJKpJNKKU